Demenz

Die Zahl an Demenz erkrankter Menschen wird in Deutschland auf ca. 1.200.000 geschätzt
Davon sind ca. 50% - 70% an einer Alzheimer Demenz erkrankt und ca. 15% - 25% an einer vaskulären Demenz. Die anderen Demenzerkrankungen sind im Vergleich selten. Genaue Zahlen zur Häufigkeit fehlen.

Eine Demenz ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer kortikaler Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache, Sprechen und Urteilsvermögen im Sinne der Fähigkeit zur Entscheidung.
Das Bewusstsein ist nicht getrübt. Für die Diagnose einer Demenz müssen die Symptome über mindestens 6 Monate bestanden haben. die Sinne (Sinnesorgane, Wahrnehmung) funktionieren im für die Person üblichen Rahmen. Gewöhnlich begleiten Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation die kognitiven Beeinträchtigungen:

Für das Auftreten von Demenzen gibt es verschiedene zu unterscheidende Ursachen/Erkrankungen
• Demenz bei Alzheimer Krankheit
• Vaskuläre  Demenz
• Gemischte Demenz
• Frontotemporale Demenz (Pick-Krankheit)
• Demenz bei Morbus Parkinson
• Lewy-Körperchen Demenz