NEUERUNGEN ZUM 01.02.2021

PD Dr. Ritter wieder Vollzeit in der Praxis - Dr. Rahmann bleibt im Team und baut Schlafmedizin aus - Änderung der Sprechstundenzeiten

Zum 1.2.2021 werden sich einige Änderungen bei uns ergeben, die aber unserer Meinung nach zu einer Verbesserung der Versorgung führen werden:

Herr PD Dr. Ritter beendet seine Arbeit als Chefarzt im Clemenshospital zum 31.01.2021 wieder. Es hat sich gezeigt, dass die Gründung einer weiteren stationären Neurologie in Münster unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht zu realisieren war. Diese Entwicklung ist einerseits bedauerlich, denn fraglos besteht der Bedarf zusätzlicher stationärer neurologischer Behandlungsmöglichkeiten für die Menschen aus Münster und Umgebung. Andererseits gibt es dafür jetzt wieder mehr Möglichkeiten der amulanten Behandlung. 

Frau Dr. Rahmann wird dem Team weiterhin erhalten bleiben und insbesondere auch die Bereiche der neurologischen Schlafmedizin und der neuromuskulären Krankheiten ausbauen, welche unserer Meinung nach im Münsterland bislang nicht ausreichend versorgt sind. 

Da die Praxis allerdings leider räumlich nicht größer geworden ist, werden wir unsere Sprechstunden entsprechend zeitlich "etwas entzerren". Die genauen Zeiten werden dann auch auf der Webseite und bei der KV entsprechend hinterlegt. 

Die Erfüllung der Forderung nach offenen Sprechstunden wird ebenfalls neu strukturiert und kann hier ab dem 1.2.2021 eingesehen werden.

 

Weihnachten 2020 / Update Coronakrise

Blieben Sie gesund und lassen Sie uns alle aufeinander achten: Weitere Regelungen für den Praxisbetrieb

Liebe Patientinnen und Patienten,

Wir schliessen unsere Praxis am 23.12.20 und sind ab dem 04.01.2020 wieder da! Wir wünschen Ihnen alle trotz der Einschränkungen ein besinnliches Wihnachtsfest und ein GESUNDES neue Jahr 2021.

Auch im neuen Jahr werden uns die Einschränkungen der Pandemie noch einige Zeit weiter begleiten. Deswegen bleibt es bis auf weiteres bei den vestärkten Hygienemassnahmen im Praxisbetrieb. Weiterhin gilt: Je mehr Menschen in der Praxis sind, um so höher ist für uns alle auch die Ansteckungsgefahr. Wir bitten Sie deswegen, vor und beim Besuch in unserer Praxis folgende Punkte unbedingt zu bedenken: 

1. Wenn Sie Symptome einer Infektion zeigen (insbesondere: Fieber, Husten, Atemnot, aber auch akut aufgetretene Geruchs- und Geschmacksstörungen) kommen Sie nicht in die Praxis! Melden Sie sich beim Hausarzt oder unter der Nummer 116117 der KVWL. Wir freuen uns, wenn Sie dann Ihren Termin telefonisch, per E-Mail oder Fax absagen, aber das ist sicherlich sekundär! Auch notfallmäßige Vorstellungen von Geruchs- und Geschmacksstörungen ohne vorheriges Telefonat mit einem Arzt sind bei uns nicht möglich!

2. Überlegen Sie, ob Sie wirklich ein Gespräch oder doch nur ein Rezept, eine Verordnung oder einen kurzen Rat brauchen. Dadurch kann die Zeit in der Praxis wirksam reduziert werden. Einige Patienten mit Terminen in unserer Praxis rufen wir aktiv in den Tagen vor dem Termin an und fragen nach dem Befinden, so dass wir einschätzen können, ob ein persönlicher Termin notwendig ist, oder ob nicht ein Telefonat ebenfalls sachgerecht ist. Videosprechstunden bieten wir nicht an. Machen Sie großzügig von der Möglichkeit der Anfrage oder Rezeptbestellung per Email Gebrauch.

3. Wenn es Ihnen aber schlecht geht, kommen Sie trotzdem zu uns, das Coronavirus führt ja nicht dazu, dass andere ernsthafte Erkrankungen weniger aktiv sein könnten. Deswegen sollten Sie nicht aus Angst vor möglicher Ansteckung aktuelle Symptome ignorieren

4. Legen Sie vor Betreten der Praxis AUF JEDEN FALL EINEN MUND/NASENSCHUTZ an! Besorgen Sie sich diesen bitte selbst, die uns zur Verfügung stehenden Masken sind für das Praxispersonal bestimmt und können nicht an Patienten weiter gegeben werden. Patienten ohne Mundschutz lassen wir nicht in die Praxis. Hiervon lassen wir auch keine Ausnahmen zu! Als Mundschutz sind selbstgenähte Masken und MNS ("Chirurgischer Mundschutz") geeignet, FFP2-Masken müssen es nicht sein, sind aber gerne gesehen.

5. Kommen Sie, wenn immer möglich, alleine! Wir werden weiterhin maximal eine Begleitperson für Patienten, die dies unbedingt brauchen (Erziehungsberechtige, Betreuungsperson) zulassen. 

6. Kommen Sie PÜNKTLICH zu den Terminen. Das bedeutet, dass Sie weder zu spät noch deutlich zu früh kommen sollten! Unsere Termine sind immer sehr eng getaktet und Anwesenheiten deutlich vor oder nach dem eigentlichen Termin führen zu Wartezeiten und einem vollem Wartezimmer. In letzter Zeit hat sich das Problem dann unerfreulicherweise in das Treppenhaus vor unserer Praxis verlagert, auch das Warten in diesem Bereich ist natürlcih nicht ideal. Wenn Sie zu spät kommen, kann es sein, dass wir Sie nicht mehr behandeln können.

7. Wir bitten Sie, sich direkt, wenn Sie in die Praxis kommen, zunächst die Hände zu waschen und erst dann ins Wartezimmer zu gehen. Wir verzichten auf das Schütteln der Hände. Vermeiden Sie, Türklinken zu berühren. Gerne halten wir Ihnen die Türen auf.

8. Im Wartzimmer und auch im Flur halten Sie zwischen sich und dem nächsten Patienten  Abstand. Die Stühle dürfen nicht verrückt / zusammengeschoben werden. Im Rezeptionsbereich haben wir Bereiche kenntlich gemacht, in denen Sie bitte nicht stehen bleiben. 

9. Damit die Termine auch für den nächsten Patienten eingehalten werden können, werden wir sehr streng auf unsere zeitlichen Vorgaben achten müssen, d.h. im Zweifelsfalle einen Termin auch mal beenden müssen, weil keine Zeit mehr ist! Besprechen Sie deswegen immer das wichtigste Problem zuerst!

10. Aktuelle medizinische Informationen zur gegenwärtigen Situation finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Wir bedanken uns sehr für Ihr Veständnis! 

 

PD Dr. Ritter neuer Chefarzt im Clemenshospital Münster / Verstärkung des Teams durch Dr. Alexandra Rahmann

seit 1.2.2019

Herr PD Dr. Ritter wurde aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit der Aufgabe betraut, im Clemenshospital Münster eine Versorgungsstruktur zur Behandlung von Patienten mit akuten Schlaganfällen aufzubauen.

Ab dem 3.6.19 sollen dort Patienten auf der Stroke Unit der neu gegründeten "Klinik für Schlaganfall- und Beatmungsmedizin" rund um die Uhr versorgt werden. Herr PD Dr. Ritter leitet dann ein Team von mehreren Fachärzten für Neurologie, die die ständige Versorgung sicher stellen.

Herr PD Dr. Ritter wird aber weiterhin mit einem halben Versorgungsautrag auch in der Praxis für Sie zur Verfügung zu stehen, die andere Hältfe der Zeit wird er die stationäre Betreuung der Patienten im Clemenshospital (mit-)übernehmen.

Um den darüber hinaus bestehenden Wünschen nach Terminen in unserer Praxis nachzukommen, haben wir mit der erfahrenen Fachärztin für Neurologie, Frau Dr. Alexandra Rahmann eine tolle Kollegin gewinnen können, die für alle neurologischen Fragestellungen zu Verfügung steht.

 

Botulinumtoxintherapie zur Kopfschmerzbehandlung

im Einzelfall werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen

Patienten mit chronischen Kopfschmerzen profitieren nach Studienlage von einer Injektion von Botulinumtoxin in die mimische Muskulatur und in die Nackenmuskeln. Wissenschaftlich nachgewiesen ist dieser Effekt aber nur für die "chronische Migräne", so dass nur für diese spezielle Erkrankung die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen möglich ist. Im Einzelfall können aber auch Patienten mit anderen Kopfschmerzerkrankungen, insbesondere solche mit Spannungskopfschmerzen oder "nicht chronischer" Migräne profitieren.

Die Behandlung ist dann allerdings "off-label" und die Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Fragen Sie uns, ob und in welchem Rahmen gegebenenfalls eine derartige Therapie für Sie in Betracht kommt.

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