Update Coronakrise

Aktuelle Regelungen für den Praxisbetrieb

Liebe Patientinnen und Patienten,

ab dem 20.4.20 sind wir wieder geöffnet und sind dann weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da! Inzwischen haben wir viel gelernt, die aktuellen Entwicklungen über die Antseckungs- und Genesungszahlen im Münsterland machen uns Mut. Trotzdem gilt es, weiterhin vorsichtig zu sein. Wir haben gesehen, dass die Effekte der Kontaktsperren tatsächlich eher nach 3 Wochen als nach einer Woche sichtbar geworden sind. Es ist deswegen möglich, dass auch die Effekte der Lockerungen erst mit einer Verzögerung von Wochen zu weiteren Massnahmen führen werden. Deswegen sind wir weiterhin für die vestärkten Hygienemassnahmen auch im Praxisbetrieb. Weiterhin gilt: Je mehr Menschen in der Praxis sind, um so höher ist für uns alle auch die Ansteckungsgefahr. Wir bitten Sie deswegen, vor und beim Besuch in unserer Praxis folgende Punkte weiterhin zu bedenken: 

1. Wenn Sie Symptome einer Infektion zeigen (insbesondere: Fieber, Husten, Atemnot, aber auch akut aufgetretene Geruchs- und Geschmacksstörungen) kommen Sie nicht in die Praxis! Melden Sie sich beim Hausarzt oder unter der Nummer 116117 der KVWL. Wir freuen uns, wenn Sie dann Ihren Termin telefonisch, per E-Mail oder Fax absagen, aber das ist sicherlich sekundär! Auch notfallmäßige Vorstellungen von Geruchs- und Geschmacksstörungen ohne vorheriges Telefonat mit einem Arzt sind bei uns nicht möglich!

2. Überlegen Sie, ob Sie wirklich ein Gespräch oder doch nur ein Rezept, eine Verordnung oder einen kurzen Rat brauchen. Dadurch kann die Zeit in der Praxis wirksam reduziert werden. Einige Patienten mit Terminen in unserer Praxis rufen wir aktiv in den Tagen vor dem Termin an und fragen nach dem Befinden, so dass wir einschätzen können, ob ein persönlicher Termin notwendig ist, oder ob nicht ein Telefonat ebenfalls sachgerecht ist. Videosprechstunden bieten wir nicht an.

3. Wenn es Ihnen aber schlecht geht, kommen Sie trotzdem zu uns, das Coronavirus führt ja nicht dazu, dass andere ernsthafte Erkrankungen weniger aktiv sein könnten. Deswegen sollten Sie nicht aus Angst vor möglicher Ansteckung aktuelle Symptome ignorieren

4. Legen Sie vor Betreten der Praxis AUF JEDEN FALL EINEN MUNDSCHUTZ an. Besorgen Sie sich diesen bitte selbst, die uns zur Verfügung stehenden Masken sind für das Praxispersonal bestimmt und können nicht an Patienten weiter gegeben werden. Patienten ohne Mundschutz lassen wir nicht in die Praxis. Als Mundschutz sind selbstgenähte Masken und MNS ("Chirurgischer Mundschutz") geeignet, die FFP2 -oder FFP3-Masken müssen es nicht sein. Zu diesem Thema finden Sie auch einen sehr praktischen Ratgeber auf den Internetseiten der Zeitung "Die Zeit": https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/ZON-corona-how-to-mundschutz-0416.pdf

5. Kommen Sie, wenn immer möglich, alleine. Wir werden weiterhin maximal eine Begleitperson für Patienten, die dies unbedingt brauchen (Erziehungsberechtige, Betreeungspersonen) zulassen. Wir machen nur nach vorheriger ärztlicher Rücksprache hiervon Ausnahmen.

6. Kommen Sie PÜNKTLICH zu den Terminen. Das bedeutet, dass Sie weder zu spät noch deutlich zu früh kommen sollten. Unsere Termine sind immer sehr eng getaktet und Anwesenheiten deutlich vor oder nach dem eigentlichen Termin führen zu Wartezeiten und einem vollem Wartezimmer. Wenn Sie zu spät kommen, kann es sein, dass wir Sie nicht mehr behandeln können.

7. Wir bitten Sie, sich direkt, wenn Sie in die Praxis kommen, zunächst die Hände zu waschen und erst dann ins Wartezimmer zu gehen. Wir verzichten auf das Schütteln der Hände. Vermeiden Sie, Türklinken zu berühren. Gerne halten wir Ihnen die Türen auf.

8. Im Wartzimmer halten Sie zwischen sich und dem nächsten Patienten möglichst großen Abstand. Die Stühle dürfen nicht verrückt / zusammengeschoben werden. Im Rezeptionsbereich haben wir Bereiche kenntlich gemacht, in denen Sie bitte nicht stehen bleiben. 

9. Damit die Termine auch für den nächsten Patienten eingehalten werden können, werden wir sehr streng auf unsere zeitlichen Vorgaben achten müssen, d.h. im Zweifelsfalle einen Termin auch mal beenden müssen, weil keine Zeit mehr ist. Besprechen Sie deswegen immer das wichtigste Problem zuerst!

10. Bitte beachten Sie, dass eine rein telefonische Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit ab dem 20.4.20 nicht mehr möglich ist!

11. Aktuelle medizinische Informationen zur gegenwärtigen Situation finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Wir bedanken uns sehr für Ihr Veständnis! 

PD Dr. Ritter neuer Chefarzt im Clemenshospital Münster / Verstärkung des Teams durch Dr. Alexandra Rahmann

seit 1.2.2019

Herr PD Dr. Ritter wurde aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit der Aufgabe betraut, im Clemenshospital Münster eine Versorgungsstruktur zur Behandlung von Patienten mit akuten Schlaganfällen aufzubauen.

Ab dem 3.6.19 sollen dort Patienten auf der Stroke Unit der neu gegründeten "Klinik für Schlaganfall- und Beatmungsmedizin" rund um die Uhr versorgt werden. Herr PD Dr. Ritter leitet dann ein Team von mehreren Fachärzten für Neurologie, die die ständige Versorgung sicher stellen.

Herr PD Dr. Ritter wird aber weiterhin mit einem halben Versorgungsautrag auch in der Praxis für Sie zur Verfügung zu stehen, die andere Hältfe der Zeit wird er die stationäre Betreuung der Patienten im Clemenshospital (mit-)übernehmen.

Um den darüber hinaus bestehenden Wünschen nach Terminen in unserer Praxis nachzukommen, haben wir mit der erfahrenen Fachärztin für Neurologie, Frau Dr. Alexandra Rahmann eine tolle Kollegin gewinnen können, die für alle neurologischen Fragestellungen zu Verfügung steht.

Botulinumtoxintherapie zur Kopfschmerzbehandlung

im Einzelfall werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen

Patienten mit chronischen Kopfschmerzen profitieren nach Studienlage von einer Injektion von Botulinumtoxin in die mimische Muskulatur und in die Nackenmuskeln. Wissenschaftlich nachgewiesen ist dieser Effekt aber nur für die "chronische Migräne", so dass nur für diese spezielle Erkrankung die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen möglich ist. Im Einzelfall können aber auch Patienten mit anderen Kopfschmerzerkrankungen, insbesondere solche mit Spannungskopfschmerzen oder "nicht chronischer" Migräne profitieren.

Die Behandlung ist dann allerdings "off-label" und die Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Fragen Sie uns, ob und in welchem Rahmen gegebenenfalls eine derartige Therapie für Sie in Betracht kommt.

15.08.2013

CEFALY Gerät angeschafft

CEFALY ist ein TENS Geät für die transkutane Elekrostumalation speziell am Kopf. Dieses Gerät hat in in einer aufsehenerregenden Studie nachgewiesen, dass es bei schweren chronischen Kopfschmerzen, insbesondere bei chronischer Migräne sehr hilfreich sein kann. Das Gerät soll 20 min. am Tag zur Prophylaxe von Kopfschmerzen eingesetzt werden. Da das Gerät relativ teuer ist, kann zunächst bei uns geprüft werden, ob die Behandlung a) grundsätzlich geeignet ist und b) eine Probetherapie über eine Woche durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an.

>> Weiterführende Informationen (EN)

10.08.2013

PD Dr. Ritter zur Amerikanischen Schlaganfallgesellchaft eingeladen

Herr PD Dr. Ritter wurde von den Organisatoren der American Stroke Conference eingeladen, einen Vortrag über seine Forschungsarbeiten zur Suche von unentdecktem Vorhofflimmern als Schlaganfallursache zu halten. Der Kongress findet im Februar 2014 in San Diego statt



01.08.2013

Neues Ultraschallgerät angeschafft

Seit kurzem verfügt die Praxis Böckenholt & Ritter über ein neues Ultraschallgerät, mit dem Veränderungen der Hals und Hirnschlagadern besonders gut nachgewiesen werden können. Mit dieser Technik lassen sich oft andere radiologische Verfahren vermeiden.



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